Kita-Stadtelternrat-Rostock

Ein Medienguide für Eltern

Medienkompetenz ist Lebenskompetenz

Als Eltern stehen Sie vor einer sich stetig verändernden Herausforderung: Kinder und Jugendliche bewegen sich immer früher und selbstverständlicher in digitalen Welten, wo es uns Eltern manchmal schwer fällt, Schritt zu halten. Oft wird die Mediennutzung in der Familie zum Streitthema.

Wir wollen Sie dabei unterstützen, einen gesunden und positiven Umgang mit digitalen Medien in der Familie zu finden. Als Medienguide MV erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind online altersgerecht begleiten, vor Risiken schützen und gemeinsam Spaß haben können.

Medienguides MV wollen jedoch auch mehr: Ihr Wissen unter befreundeten Familien weitergeben, zu Diskussionen anregen und vielleicht auch in den Einrichtungen, die Ihre Kinder besuchen, zur Auseinandersetzung mit aktuellen Medienthemen anregen.

Wir unterstützen Sie in Ihrem Engagement. Die Plätze für die Ausbildung sind begrenzt - melden Sie sich hier an.

Stärken Sie Ihre Familie und geben Sie Ihr Wissen weiter!

Hier gehts zur Website und zu weiteren Informationen: (link)

Kita-Stufenplan erneut aktualisiert

Der Kita-Stufenplan richtet sich zukünftig (ab 27.08.2021) nach der neuen MV-Ampel. Die reduzierte Ampel unterteilt sich in 4 statt in 5 Stufen und es wird noch besser gewährleistet, dass die Kitas offenbleiben. Eine generelle Schließung von Kindertageseinrichtungen wird es damit nicht mehr geben.

In den Stufen 1 bis 3 findet der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in der Kindertagesförderung statt.

Ab der Stufe 2 (gelb) ist es weiterhin zusätzlich zu den zu beachtenden allgemeinen Hygienehinweisen erforderlich, dass leichte Erkältungssymptome der Kinder abgeklärt werden müssen. Auch die Maskenpflicht im Hort in Innenräumen greift dann weiterhin. Insoweit wurde ohne inhaltliche Änderung lediglich die Bezeichnung der Stufen angepasst.

In der Stufe 3 (orange) wird ohne inhaltliche Änderungen weiterhin zusätzlich der Zugang von Externen stark eingeschränkt, Gruppen sollen – ohne Einschränkung der Betreuungszeiten – noch weiter getrennt werden. Elternversammlungen sollen dann digital durchgeführt werden. In dieser Stufe gilt es also, neue Kontakte zu vermeiden, um Infektionsrisiken zu verringern. Es kann wieder gesungen werden und sportliche Aktivitäten sind wieder möglich. Außerdem entfällt die Testpflicht der Eltern, um in der Bring- und Abholsituation die Kita betreten zu können.

In der Stufe 4 (rot) greift die Schutzphase. Diese umfasst weiterhin die Testpflicht für Eltern, um den Besuch der Kinder in der Kita und der Kindertagespflege zu ermöglichen. Das gilt selbstverständlich nicht für Geimpfte und Genesene. Eine Eingewöhnung neuer Kinder in der Kindertagesförderung kann in dieser Phase erfolgen, wenn die individuelle Situation dies zulässt und die Eingewöhnung mit Blick auf das Kindeswohl durchgeführt werden kann. Außerdem kann das Gesundheitsamt den Besuch der Kindertagesförderung insbesondere örtlich begrenzen, wenn dies dringend erforderlich ist.

Weitere Informationen gibt es hier (link)

Es ist geschafft! Bürgerschaft beschließt neue Kita Satzung - Forderungen des Bürgerbegehrens sind erfüllt

Nachdem ein Bündnis aus Erzieher:innen, Eltern und Gewerkschaften ein Bürgerbegehren mit über 8000 Unterschriften für mehr Personal in Rostocker Kitas eingereicht hat, fand der Vorschlag der Stadtverwaltung für eine neue Kita Satzung gestern die einstimmige Billigung der Bürgerschaft. Damit bekommt das Rostocker Kita System nicht nur den dringend notwendigen, aktuellen Regelungsrahmen. Zugleich ist dadurch der Weg frei für mehr Personal an Rostocker Kitas und die Forderungen des Bürgerbegehrens werden nach vielen Gesprächen zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft nun umgesetzt. Dieser Schritt ist nicht nur wichtig, er kostet die Stadt jedes Jahr erhebliche Investitionen. Umso mehr begrüßen wir, dass zumindest die ‘Anschubfinanzierung’ durch einen Antrag von CDU/UFR, SPD, LINKE und ROSTOCKER BUND gute Aussichten auf Zustimmung durch das für die rechtliche Prüfung verantwortliche, CDU geführte Innenministerium M-V hat. Zusammen mit allen Fraktionen der Rostocker Bürgerschaft hoffen wir, dass auch die langfristige Finanzierung der nun beschlossenen Reform gelingt.

Claudia Köster (Kita Erzieherin, Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens): “Wir haben viele Jahre auf eine Verbesserung gehofft, immer wieder wurden Reformschritte aufgeschoben. Heute ist ein guter Tag, für Rostocks Kinder, für ihre Familien und auch für uns Erzieherinnen und Erzieher.”

Marcel Koska (Kita Erzieher, Mitinitiator des Bürgerbegehrens) dazu: “Der Weg zur Reform war lang. Wir sind uns sicher, ohne die über 8000 Rostockerinnen und Rostocker, die unser Bürgerbegehren für einen besseren Personalschlüssel unterstützt haben, wäre diese wichtige Reform sicher noch nicht über die Ziellinie gegangen.”

Bastian Schwennigcke (Kita-Stadtelternrat Rostock, Mitinitiator des Bürgerbegehrens): “Wir freuen uns über die positive Resonanz unseres Anliegens bei Politik und Verwaltung. Diesen wichtigen Reformschritt nun einstimmig zu gehen und das klare Bekenntnis zu einer langfristig tragfähigen Finanzierung ist ein starkes Signal der Bürgerschaft an die Kinder und ihre Familien sowie an die Fachkräfte in den Rostocker Kitas.”

Fabian Scheller (DGB, Unterstützer des Bürgerbegehrens): “Die neue Satzung macht nicht nur den Weg für mehr Personal an Rostocker Kitas frei. Sie setzt zugleich wichtige Anreize für tarifgerechte Arbeitsverträge und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der intensive Austausch zwischen allen Beteiligten ist zudem ein gutes Beispiel für die demokratische Kultur in Rostock und für die Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements.”

Das Bündnis für einen besseren Kita Personalschlüssel sieht mit dem Beschluss der Bürgerschaft die zentrale Forderung des Bürgerbegehrens nach einem verbesserten Krippen Personalschlüssel erfüllt und wird sich mit den zuständigen Stellen der Verwaltung darüber verständigen, dass ein Bürgerentscheid über die Forderungen des Bürgerbegehrens nun nicht mehr notwendig ist.

Der Vorstand des Kita-Stadtelternrates Rostock - GEW - VERDI - DGB

Auf der Zielgeraden das Aus? CDU geführtes Innenministerium M-V will mehr Personal in Rostocker Kitas blockieren

Nachdem ein Bündnis aus Erzieher:innen, Eltern und Gewerkschaften ein Bürgerbegehren mit über 8000 Unterschriften für mehr Personal in Rostocker Kitas eingereicht hat, machte Sozialsenator Steffen Bockhahn in der letzten Woche nicht nur einen Vorschlag für zusätzliches Kita Personal, er unterbreitete zugleich eine neue Kita-Satzung für die Stadt Rostock. Zudem haben alle Parteien der Bürgerschaft in jüngster Zeit zum Ausdruck gebracht, dass an der Verbesserung der Personalsituation in Rostocker Kitas kein Weg vorbei führen kann. Auch der Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen und das Sozialministerium M-V haben bereits grünes Licht für die Reform gegeben. Für die Umsetzung der Reform sprechen wichtige Gründe:

  • Die Personalsituation in Rostocker Kitas ist seit Jahren schlecht, in Teilen sogar gesetzeswidrig.
  • Auch viele weitere Regelungen der bisherigen Satzung sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Die Satzung ist 17 Jahre alt.
  • Die neue Kita Satzung trägt dem intensiven Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Parteien und Verwaltung Rechnung und setzt den erzielten Konsens über die Notwendigkeit einer Reform um.

Jedoch verdichten sich die Anzeichen, dass das CDU geführte Innenministerium M-V die Umsetzung der neuen Kita-Satzung auf der Zielgeraden noch blockieren will. Damit würde das Ministerium eine dringend notwendige Reform gefährden und die Erfolge des so in Rostock bisher einmaligen Dialogs zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung beschädigen.

Wir fordern daher die Bürgerschaft der Stadt Rostock auf, den Weg für eine Reform der Kita-Satzung noch in dieser Woche frei zu machen. Das Innenministerium M-V fordern wir auf, einen konstruktiven Dialog mit allen Instanzen zu führen, damit die Reform Bestand hat.

Marcel Koska (Erzieher, Mitinitiator des Bürgerbegehrens) dazu: “Eine neue Kita Satzung ist in Rostock längst überfällig. Laut Kita Monitor der Bertelsmann Stiftung betreuen z.B. Fachkräfte in Rostocker Krippen bereits seit längerem mehr Kinder als es das Landesgesetz erlaubt. Auch andere gesetzliche Regelungen sind in der bisherigen Kita Satzung nur unzureichend abgebildet. Für eine Reform wird es höchste Zeit!”

Bastian Schwennigcke (Kita-Stadtelternrat Rostock, Mitinitiator des Bürgerbegehrens): “Alle Parteien der Rostocker Bürgerschaft, die Spitzen der Rostocker Verwaltung, das Sozialministerium M-V und wir als zivilgesellschaftliche Initiative sind uns einig: Die Reform ist notwendig. Ein weiteres Abwarten, oder sogar ein Aus für die Reform ist nicht zu rechtfertigen.”

Claudia Köster (Kita Erzieherin, Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens): “Ein weiterer Aufschub der Reform wäre ein schlimmes Signal, an die Kinder, an deren Familien und nicht zuletzt an uns Erzieherinnen und Erzieher. Gerade jetzt, wo es um die Bewältigung der langfristigen Folgen der Corona Krise geht, brauchen wir genügend Personal in den Einrichtungen. Bisher fehlt es an allen Enden, gerade wenn Kolleginnen und Kollegen krank werden, oder wichtige Arbeiten abseits der Kinder anstehen.”

Der Vorstand des Kita-Stadtelternrates Rostock - GEW - VERDI - DGB