Kita-Stadtelternrat-Rostock

Nachwirkung der kostenfreien Kita? KSER beobachtet steigende Verpflegungskosten

Den Kita-Stadtelternrat Rostock erreichen in letzter Zeit immer wieder Nachfragen von Eltern, weil die Verpflegungskosten, die auch nach der Entgelt-Befreiung weiter von den Eltern zu zahlen sind, teils deutlich steigen. Immer wieder steht dabei die Frage im Raum, ob durch die Steigerungen auch Kosten umgelegt werden, die möglicherweise nicht Teil des Verpflegungsentgeltes sein dürfen. Offenbar scheint dieses Problem nicht nur in Rostock zu bestehen. Das Landes-Sozialministerium hat zu diesem Thema ein Rundschrieben an die Bürgermeister*innen des Landes herausgegeben, nach dem bei der Festlegung der Verpflegungskosten verstärkt auf die Einhaltung der gesetzlichen Beschränkungen zu achten sei. Ergänzt wurde dieses Schreiben um eine ausführliche Erläuterung, welche Aufwendungen laut KiFöG M-V als Verpflegungskosten an die Eltern weiter gegeben werden können und welche nicht. Beide Schreiben können via E-Mail beim Kita-Stadteternrat angefordert werden.

Ganz grundsätzlich empfiehlt der KSER in den Einrichtungen eine Kultur des Austauschs und der rechtzeitigen Absprachen zwischen Träger, Leitung und Eltern zu fördern. Dies ist nach §22, Absatz 4 des KiFöG M-V nicht nur das verbriefte Recht der Elternvertretungen, eine solche Kultur des Austauschs trägt wesentlich dazu bei, dass Eltern sich auf anstehende Veränderungen einrichten können, gemeinsam nach bestmöglichen Lösungen gesucht werden kann und dass sich die Beteiligten mit den schließlich gefundenen Regelungen auch identifizieren können. Bei Unklarheiten haben Elternvertretungen nach §22 KiFöG M-V das Recht, Einsicht in entsprechende Unterlagen der jeweiligen Einrichtung zu erhalten und etwa im Fall der Verpflegungskosten abzugleichen, ob der durch das Ministerium nun noch mal erläuterte Rahmen auch eingehalten wird. Gern berät der KSER Eltern auf Anfrage.

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