Kita-Stadtelternrat-Rostock

Kita, Krippe und Hort gehen in die Notbetreuung ab Montag den 19.04.2021

In den letzten Tagen konnten in den Landkreisen Mecklenburg-Vorpommers deutliche Steigerungen der Insidenzwerte von Covid-19 Infektionen verzeichnet werden. Mit dem Rundbrief Nr. 11/2021 (link) weist nun das Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung "auf die geltenden bekannten Regelungen zur Notfallbetreuung" hin:

"am 13. April 2021 lag und auch am heutigen Tag wird voraussichtlich die 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner landesweit über 150 liegen. Es greift daher nach § 2 Absatz 1 Corona-KiföVO M-V die Regelung, dass der Besuch von Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Hort) und Kindertagespflegestellen im Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern ab dem darauffolgenden Werktag grundsätzlich für Kinder untersagt ist. Es gelten die bekannten Regelungen zur Notfallbetreuung nach § 2 Absatz 10 der Corona-KiföVO M-V (link) ."

"Nicht allen Eltern wird es vor Montag der kommenden Woche möglich sein, die Betreuung der Kinder selbst sicherzustellen oder die Unabkömmlichkeitsbescheinigung und Selbsterklärung der Eltern für die Notfallbetreuung vorzulegen. Deshalb sollte dort, wo es Eltern nicht anders möglich ist, im Sinne einer Übergangsregelung von 2 Tagen – also am 15. und 16. April 2021 – noch eine Betreuung der Kinder ermöglicht werden. Ab Montag greift dann das landesweite Besuchsverbot mit Notfallbetreuung flächendeckend für die Kindertagesförderung.

Die Eltern werden gebeten, von dieser Übergangsregelung nur dann Gebrauch zu machen, wenn es dringend erforderlich ist. Die Fachkräfte vor Ort werden im Sinne des Schutzes der Kinder um Verständnis gebeten.

Die erforderlichen Formulare werden Ihnen von Ihrem Jugendamt zur Verfügung gestellt." (Hier geht es zur Formularseite des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung)

"Das landesweite Kita-Besuchsverbot mit Notfallbetreuung tritt am kommenden Montag, den 19. April auch für die Landkreise und kreisfreien Städte in Kraft, in denen die Inzidenz noch unter 150 beträgt“, teilte Sozialministerin Stefanie Drese am Mittwoch nach einer Beratung mit dem Expertengremium Kindertagesförderung mit.

Für die Notfallbetreuung gelten die bekannten Regelungen nach § 2 Absatz 10 der Corona-KiföVO M-V (link) . Danach dürfen Kinder die Notfallbetreuung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in den folgenden Fällen besuchen:

  • in Härtefällen, insbesondere, wenn wegen einer Kindeswohlgefährdung der Besuch einer Kindertageseinrichtung erforderlich ist.
  • in begründeten Einzelfällen Kinder aus stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • in begründeten Einzelfällen Kinder von Alleinerziehenden
  • Kinder bei denen: mindestens ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann.

Zu den kritischen Infrastrukturen zählen z.B. der medizinische Gesundheits- und Pflegebereich, Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes, Justizeinrichtungen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, Lebensmittelversorgung, öffentliche Daseinsvorsorge und Medien. Eine genaue Auflistung findet sich in § 2 Absatz 10 der Corona-KiföVO M-V (link) .

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