Kita-Stadtelternrat-Rostock

Mitgliederversammlung via Videokonferenz am 4. Mai

Liebe Eltern,

die Pandemie-Lage zwingt auch den Kita-Stadtelternrat dazu, vorerst auf persönliche Zusammenkünfte zu verzichten. Die kommende Sitzung am 04.05.2020 kann daher nicht wie geplant stattfinden. Jedoch erreichen uns in den letzten Wochen derart viele Anliegen und Nachfragen im Zusammenhang mit der aktuellen Lage, dass wir dennoch ein Angebot machen wollen.

Am Montag, den 04.05.2020 hält der Vorstand des KSER ab 19 Uhr eine Videochat-Sitzung ab und bietet allen Eltern an, sich mit Fragen und Anliegen an dieser Sitzung zu beteiligen. Wir bitten alle, die daran Interesse haben, uns rechtzeitig vorab über unsere E-Mail Adresse kitastadtelternrostock@posteo.de einen Hinweis zu senden, damit wir darauf hin Zugangsdaten für den Videochat übermitteln können. Die Installation eines Programms ist dafür nicht notwendig.

Das ursprpünglich für den 04.05.2020 geplante Sitzungsthema zur Gewaltprävention entfällt vorerst. Wir bemühen uns um einen Ersatz zu einem späteren Zeitpunkt. Die Tagesordnung findet ihr unter diesem Link

Es grüßt herzlich Euer Vorstand im Kita-Stadtelternrat

Fortzahlung von Verpflegungsgeldern während der pandemie-bedingten Kita-Schließungen

Der KSER hat mit der Leitung des DRK-Kreisverbandes gesprochen und gibt Empfehlungen für Elternvertreter*innen

In den letzten Wochen haben uns sehr regelmäßig Beschwerden darüber erreicht, dass das DRK in seinen Rostocker Kitas weiter Verpflegungsgelder erhebt, obwohl die Einrichtungen seit Mitte März geschlossen sind und andere Träger wenigstens seit April auf solche Zahlungen verzichten. Auf Vermittlung des Vorsitzenden der Rostocker CDU-Bürgerschaftsfraktion, Herrn Daniel Peters, konnten wir diese Beschwerden am 21.04.2020 direkt der Leitung des DRK-Kreisverbandes vortragen und deutlich machen, dass das DRK mehr unternehmen muss, um Eltern, deren Kinder gegenwärtig keine Verpflegungsleistungen erhalten, zu entlasten. In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Peters ausdrücklich für seine Vermittlungsinitiative. Die zentralen Ergebnisse des Gespräches und wichtige Schlussfolgerungen und Empfehlungen für Elternvertretungen haben wir hier zusammengestellt: Ausführliche Stellungnahme

Corona: Rostock schließt Schulen, Horte und Kitas

Alle Schulen, Horte und Kindertagesstätten in der Hansestadt Rostock bleiben von Montag, den 16. März, bis voraussichtlich 15. April geschlossen. Damit müssen Eltern die kommenden Wochen überbrücken. Nötig ist diese drastische Maßnahme, um die Kurve der Infizierten, die sich mit dem neuen Coronavirus ((SARS-CoV-2) angesteckt haben, etwas abzuschwächen. Damit einher gehen auch eine Reihe von Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Rostock, wie Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen am Freitag mitteilte. Ihm zufolge schließen sämtliche kuturelle Einrichtungen für die nächsten Wochen. Auch der öffentliche Nahverkehr wird eingeschränkt. Eltern wird geraten gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber eine Lösung für die kommenden Wochen zu finden, um zu Hause für die Kinder da zu sein. Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollte der Kontakt zu älteren Familienangehörigen vermieden werden, da diese zur Risikogruppe zählen.

Für Fragen ist ein Bürgertelefon eingerichtet, erreichbar unter 0381/381 1111

Die Allgemeinverfügung der Hansestadt Rostock: Link:

Informationen für Bürger und eine FAQ-Liste: Link

Hinweise für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Link

Sobald sich in Bezug auf die Schließungen von Schulen, Horte und Kitas etwas Neues ergibt - Ihr erfahrt es hier.

Der KSER zu den Kita-Schließungen

Nach wie vor setzt sich der KSER dafür ein, dass die Aufarbeitung der Gründe und Umstände, die zu den Schließungen zweier Kitas in Dierkow und Toitenwinkel geführt haben, auf allen Ebenen vorangetrieben wird und dass insbesondere die Stadt alle von ihr ergriffenen bzw. noch zu ergreifenden Maßnahmen und die dabei gewonnene Ergebnisse so rasch und so transparent wie möglich offenlegt. Außerdem fordern wir einerseits die Einsetzung unabhängiger Expert*innen, die mit der Aufarbeitung betraut werden sowie andererseits einen breiten Diskurs über die Folgen und Lernprozesse, die aus den Vorgängen abgeleitet werden können. Der Vorstand steht dazu u.a. im intensiven Austausch mit dem Jugendhilfeausschuss Rostock. Darüber hinaus hat der Vorstand des KSER eine Reihe von Gesprächen mit betroffenen Eltern geführt und bietet im Rahmen seiner Möglichkeiten Beratung und Begleitung auch weiter an. Zuletzt hat der Vorstand des KSER beschlossen, dem Thema "Prävention" in den Aktivitäten des KSER noch mehr Raum zu geben, was wir durch entsprechende Veranstaltungen, Kampagnen und Informationsangebote vorantreiben wollen.

Kommunale Ombudsstelle

Im Kontext der Kita-Schließungen ist auch das Beschwerdemanagement des Jugendamtes noch mal zum Thema geworden und eine alte Forderung des KSER - eine unabhängige, kommunale Beschwerdestelle einzurichten, an die sich Eltern auch in Kita-Angelegenheiten wenden können - hat nun endlich politisch Fahrt aufgenommen. Verwaltung und Kommunalpolitik wollen nun ernsthafte Schritte zur Einrichtung einer solchen Stelle unternehmen. Der KSER unterstützt dieses Vorhaben, u.a. durch entsprechende Eingaben beim Jugendhilfeausschuss Rostock. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Hier noch einmal die Erinnerung: Am 3. März um 18 Uhr findet die öffentliche Mitgliederversammlung des KSER statt. Hier geht es zum Flyer

Nachwirkung der kostenfreien Kita? KSER beobachtet steigende Verpflegungskosten

Den Kita-Stadtelternrat Rostock erreichen in letzter Zeit immer wieder Nachfragen von Eltern, weil die Verpflegungskosten, die auch nach der Entgelt-Befreiung weiter von den Eltern zu zahlen sind, teils deutlich steigen. Immer wieder steht dabei die Frage im Raum, ob durch die Steigerungen auch Kosten umgelegt werden, die möglicherweise nicht Teil des Verpflegungsentgeltes sein dürfen. Offenbar scheint dieses Problem nicht nur in Rostock zu bestehen. Das Landes-Sozialministerium hat zu diesem Thema ein Rundschrieben an die Bürgermeister*innen des Landes herausgegeben, nach dem bei der Festlegung der Verpflegungskosten verstärkt auf die Einhaltung der gesetzlichen Beschränkungen zu achten sei. Ergänzt wurde dieses Schreiben um eine ausführliche Erläuterung, welche Aufwendungen laut KiFöG M-V als Verpflegungskosten an die Eltern weiter gegeben werden können und welche nicht. Beide Schreiben können via E-Mail beim Kita-Stadteternrat angefordert werden.

Ganz grundsätzlich empfiehlt der KSER in den Einrichtungen eine Kultur des Austauschs und der rechtzeitigen Absprachen zwischen Träger, Leitung und Eltern zu fördern. Dies ist nach §22, Absatz 4 des KiFöG M-V nicht nur das verbriefte Recht der Elternvertretungen, eine solche Kultur des Austauschs trägt wesentlich dazu bei, dass Eltern sich auf anstehende Veränderungen einrichten können, gemeinsam nach bestmöglichen Lösungen gesucht werden kann und dass sich die Beteiligten mit den schließlich gefundenen Regelungen auch identifizieren können. Bei Unklarheiten haben Elternvertretungen nach §22 KiFöG M-V das Recht, Einsicht in entsprechende Unterlagen der jeweiligen Einrichtung zu erhalten und etwa im Fall der Verpflegungskosten abzugleichen, ob der durch das Ministerium nun noch mal erläuterte Rahmen auch eingehalten wird. Gern berät der KSER Eltern auf Anfrage.