Kita-Stadtelternrat-Rostock

Alle mitmachen! Wir sammeln Unterschriften für mehr Personal an den Krippen!

Es reicht! Gemeinsam mit der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gewerkschaft Verdi setzen wir uns dafür ein, dass der Personalschlüssel in den Krippen in der Hansestadt Rostock sowie im Landkreis Rostock erhöht wird! Kinder benötigen Begleitung im Alltag, Einfühlungsvermögen und Verständnis. Bisher kann bei 10 Erzieherinnen bzw. Erziehern eine weitere Erzieherin/Erzieher eingestellt werden, um Krankentage, Weiterbildungen etc. auszugleichen. Wir fordern eine deutliche Erhöhung von jetzt 1,1 auf 1,36.
Gemeinsam kämpfen wir deshalb für einen Bürgerentscheid!

Ziel: 4000 Unterschriften, die zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni zusammenkommen sollen. Dann müssen die Bürgerschaft in Rostock und der Kreistag für den LK Rostock für einen Bürgerentscheid stimmen!

Jede gesammelte Unterschrift zählt!

Was ist zu tun? Druckt Euch die Unterschriftenlisten aus und sammelt Stimmen. Wichtig: Auf der Rückseite muss die Begründung abgedruckt sein, sonst hat die Liste keine Gültigkeit. Ungültig ist sie auch, wenn die Begründung auf einem 2. Blatt abgedruckt und angeheftet wird.

Die Unterschriftenliste für die Hansestadt Rostock (pdf)

Die Unterschriftenliste für den Landkreis Rostock (pdf)

Wer nicht selbst drucken will, kann sich fertig gedruckte Listen am Empfang des DGB Hauses Rostock, August-Bebel-Str. 89, abholen.

Wer ist unterschriftsberechtigt? Unterschreiben darf nur, wer mindestens 16 Jahre alt ist und seinen Hauptwohnsitz in der zutreffenden Kommune hat. Zur Sicherheit empfehlen wir, immer Listen für beide Kommunen dabei zu haben.

Was ist zu beachten? Es gelten die Versammlungsregeln unter Pandemiebedingungen. Sammelt bitte Unterschriften so, dass sich dabei immer nur Personen aus max. 2 Haushalten begegnen. Geht immer allein. Nutzt Desinfektionsmittel, um Stifte und anderes Material sauber zu halten. Das Einrichten von Ständen ist nicht erlaubt. Nutzt eure Nachbarschaften, geht von Haus zu Haus, wo euch die Leute kennen. Sprecht Freunde und Bekannte an, die es euch gleich tun können.

Wo kann ich die Listen abgeben? Im Briefkasten der GEW im Haus des DGB Rostock, August-Bebel-Str. 89. Beteiligt euch daran, die Aktion bekannt zu machen. Macht ein Foto von eurer Unterschriftenaktion, fragt alle Personen, die zu sehen sind, ob ihr es veröffentlichen dürft und schickt es uns, damit wir es auf FB veröffentlichen und so noch mehr Eltern begeistern können. Teilt eure Ideen mit uns, wo sich das Sammeln von Unterschriften lohnt und wie ihr die Leute zum Mitmachen motivieren konntet.

Wichtig! Teilt uns unter kitastadtelternratrostock@posteo.de mit, wie viele Listen Ihr mit Unterschriften habt und schickt uns gerne Fotos eurer Sammelaktion.

Wir fordern einen Bürgerentscheid zum Personalschlüssel in Krippen!

Es reicht! Gemeinsam mit der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gewerkschaft Verdi setzen wir uns dafür ein, dass der Personalschlüssel in den Krippen in der Hansestadt Rostock sowie im Landkreis Rostock erhöht wird! Kinder benötigen Begleitung im Alltag, Einfühlungsvermögen und Verständnis. Bisher kann bei 10 Erzieherinnen bzw. Erziehern eine weitere Erzieherin/Erzieher eingestellt werden, um Krankentage, Weiterbildungen etc. auszugleichen. Wir fordern eine deutliche Erhöhung von jetzt 1,1 auf 1,36.
Gemeinsam kämpfen wir deshalb für einen Bürgerentscheid!

Ziel: 4000 Unterschriften, die zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni zusammenkommen sollen. Dann müssen die Bürgerschaft in Rostock und der Kreistag für den LK Rostock für einen Bürgerentscheid stimmen!

Jede gesammelte Unterschrift zählt!

Was ist zu tun? Druckt Euch die Unterschriftenlisten aus und sammelt Stimmen. Wichtig: Auf der Rückseite muss die Begründung abgedruckt sein, sonst hat die Liste keine Gültigkeit. Ungültig ist sie auch, wenn die Begründung auf einem 2. Blatt abgedruckt und angeheftet wird.

Die Unterschriftenliste für die Hansestadt Rostock (pdf)

Die Unterschriftenliste für den Landkreis Rostock (pdf)

Wer nicht selbst drucken will, kann sich fertig gedruckte Listen am Empfang des DGB Hauses Rostock, August-Bebel-Str. 89, abholen.

Wer ist unterschriftsberechtigt? Unterschreiben darf nur, wer mindestens 16 Jahre alt ist und seinen Hauptwohnsitz in der zutreffenden Kommune hat. Zur Sicherheit empfehlen wir, immer Listen für beide Kommunen dabei zu haben.

Was ist zu beachten? Es gelten die Versammlungsregeln unter Pandemiebedingungen. Sammelt bitte Unterschriften so, dass sich dabei immer nur Personen aus max. 2 Haushalten begegnen. Geht immer allein. Nutzt Desinfektionsmittel, um Stifte und anderes Material sauber zu halten. Das Einrichten von Ständen ist nicht erlaubt. Nutzt eure Nachbarschaften, geht von Haus zu Haus, wo euch die Leute kennen. Sprecht Freunde und Bekannte an, die es euch gleich tun können.

Wo kann ich die Listen abgeben? Im Briefkasten der GEW im Haus des DGB Rostock, August-Bebel-Str. 89. Beteiligt euch daran, die Aktion bekannt zu machen. Macht ein Foto von eurer Unterschriftenaktion, fragt alle Personen, die zu sehen sind, ob ihr es veröffentlichen dürft und schickt es uns, damit wir es auf FB veröffentlichen und so noch mehr Eltern begeistern können. Teilt eure Ideen mit uns, wo sich das Sammeln von Unterschriften lohnt und wie ihr die Leute zum Mitmachen motivieren konntet.

Gemeinsam für unsere Kinder, gemeinsam für ihre Zukunft!

Kita-Stadtelternrat kritisiert Umsetzung der Notbetreuung und fordert umfassenden Strategiewechsel

1.Belastungen durch Kita-Schließungen sind hoch

Seit dem 19.04.2021 mussten alle Kita-Einrichtungen zur sog. Notbetreuung zurückkehren. Das ist für viele Familien seit März 2020 inklusive der sog. Schutzphase am Beginn des Jahres 2021 die nunmehr dritte Periode, in der langandauernd Kitas und auch Schulen nicht besucht werden können. Erneut bleiben viele Kinder dieser Tage zu Hause. Und auch diejenigen Familien mit Anspruch auf Notbetreuung müssen ggf. die Verkürzung von Betreuungszeiten kompensieren. Für Familien, für Eltern und Kinder bedeutet das erneut eine hohe Mehrfachbelastung, die in dieser Form von keiner anderen Bevölkerungsgruppe getragen werden muss. Den Kindern fehlt es an ihrem sozialem Umfeld, erneut werden Kinder isoliert und müssen auf ein professionelles Umfeld der Förderung und Begleitung bei ihren wichtigen Entwicklungsaufgaben verzichten. Das Grundrecht auf Bildung wird verletzt. Berichte über die Verschlechterung der psychischen Gesundheit von Kindern nehmen zu, Fachleute äußern sich besorgt. Die Eltern müssen den Wegfall von Förderung, Unterricht und sozialem Umfeld kompensieren und tun dies mit großer Verantwortung und hohem persönlichen Einsatz. Hinzu kommen die wachsenden Belastungen im Berufsleben. Viele berufstätige Eltern können sich den erneuten Aufschub von Aufträgen, oder die Verringerung ihres Engagements schlichtweg nicht mehr leisten. Berufstätigen über alle Branchen der Wirtschaft hinweg brechen Aufträge weg, wenn Fristen für die Erledigung von Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Hier geht es nicht nur um die Erledigung akuter Aufgaben, es geht um den Wegfall beruflicher Perspektiven, insbesondere für Mütter, die nach wie vor die Hauptlast der Versorgung der Kinder zu Hause tragen. Dies alles geschieht unter erheblichem Verbrauch der psycho-sozialen, körperlichen und materiellen Ressourcen der Familien und es wird einmal mehr deutlich: Eltern und Kinder brauchen ein dauerhaft verlässliches, auch institutionelles Netzwerk, damit es Kindern und Eltern gut geht. Dazu gehören in besonderer Weise Kitas und Schulen als essenzielle Infrastruktur und Säule der Wirtschaft. Das wiederholte und teils lang andauernde Wegbrechen dieser Unterstützung gibt Anlass zu den größten Sorgen für die Entwicklung der Kinder und das Gelingen familiären Lebens insgesamt.

2.Die Kommunikationsstrategie der Stadt ist gescheitert!

Ein erhebliches Problem der Umsetzung der Notbetreuung ist, wie bei so vielen Maßnahmen zum Pandemieschutz in Kitas und Schulen vorher auch, die Umsetzung der Ansprache der Familien. Familien brauchen für die Kompensation der erheblichen Einschnitte in ihren Alltag, klare, eindeutige Informationen, die mit genügend Vorlauf breit verfügbar gemacht werden. Eine Herausforderung der Pandemie besteht darin, dass sich Infektionszahlen dynamisch entwickeln können und kurzfristige Maßnahmen notwendig werden. Das ist im Grundsatz lange bekannt. Auch die Kenntnis über die Entwicklung der dritten Infektionswelle ist nicht völlig neu. Warum hat die Stadt seit einem Jahr z.B. kein Frühwarnsystem entwickelt, über das Einrichtungen und Eltern regelmäßig über kurz- und mittelfristige Entwicklungen der Pandemielage in Kitas und Schulen verlässlich informiert und auf mögliche Maßnahmen vorbereitet werden?

Hinzu kommt der Streit zwischen Landesregierung und Stadtverwaltung, weil aus Sicht der Rostocker Verwaltung der Anspruch auf Notbetreuung zu wenig restriktiv geregelt sei und die Einrichtungen noch zu gut besucht seien. Wir sind in einem Höchstmaß irritiert, dass die Spitzen der Rostocker Stadtverwaltung ihren Dissens mit der Landesregierung über die Verschärfung der Regelungen zur Notbetreuung öffentlich austragen. Die Auswirkungen auf die Herstellung von Informations- und Handlungssicherheit bei Einrichtungen und Eltern sind fatal. Als Kita-Stadtelternrat haben wir eine Vielzahl an Zuschriften und persönlichen Wortmeldungen von Eltern erhalten, in denen Verunsicherung und Verwirrung hinsichtlich der aktuell geltenden Regelungen zum Ausdruck gekommen sind. Auch die Kommunikation zwischen Einrichtungen und Eltern ist belastet, wenn öffentlich der Eindruck entsteht, dass der Regelungsrahmen für die Umsetzung von Maßnahmen unklar ist oder kurzfristig verändert wird. Der öffentliche Dissens zwischen Stadt und Landesregierung wird damit auf dem Rücken der Einrichtungen und Eltern ausgetragen.

Zuletzt erwarten wir von den Spitzen der Rostocker Stadtverwaltung mehr als die öffentliche Beschwerde über zu volle Einrichtungen. Einmal ist im Einzelfall zu klären, welche etwa demografischen Gründe für die Belegung einer Kita vorliegen. Pauschalurteile gehen an der Lebensrealität der Familien vor Ort vorbei. Zum anderen sind die Familien im zweiten Jahr der Pandemie an der Belastungsgrenze und dürfen erwarten, dass die Spitzen der Verwaltung eines kommunalen Gemeinwesens das Hauptaugenmerk ihrer öffentlichen Kommunikation auf die Ermutigung der Familien legen, insbesondere auch um so die Bereitschaft der Familien zum Mittragen der jeweiligen Maßnahmen nicht zu gefährden.

3.Überschreitung von Kompetenzen

Uns erreichen in den letzten Tagen Nachrichten von Eltern, in denen davon die Rede ist, dass von Seiten der Kita eigenmächtig Kontrollen durchgeführt werden, ob Angaben zur Berechtigung für die Notbetreuung auch zutreffen. So scheint es im Einzelfall vorzukommen, dass durch die Kita telefonisch beim Arbeitgebenden überprüft wird, ob die Eltern wie angegeben zu bestimmten Uhrzeiten in ihrer Dienststelle arbeiten. Wir gehen davon aus, dass solche Kontrollen die Kompetenzen der Einrichtungen bei Weitem überschreiten und kritisieren derartige Kontrollmaßnahmen mit Nachdruck. Wir fordern die umgehende Unterlassung von Kontrollmaßnahmen durch Einrichtungen! Wir weisen insbesondere darauf hin, dass Einrichtungen und Eltern zu einem partnerschaftlichen Miteinander aufgefordert sind. Die oben genannten Maßnahmen belasten dieses Miteinander und das dafür notwendige Vertrauen erheblich. Darüber hinaus melden wir erhebliche Zweifel an, ob es überhaupt zulässig ist, dass Eltern gegenüber Kitas in irgendeiner Form auskunftspflichtig sein sollen über ihre beruflichen Verhältnisse. Wir fordern die politisch verantwortlichen Stellen dazu auf, in der Frage der Umsetzung der Notbetreuung für die Integrität persönlichkeits- und datenschutzrechtlicher Standards zu sorgen und deren mögliche Verletzung in diesem Zusammenhang zu prüfen!

4.Ein umfassender Strategiewechsel ist nötig

Pandemieschutz durch Schließung von Kitas und Schulen bedeutet schwere Zumutungen für Kinder und Eltern. Die Schließung von Einrichtungen muss das äußerste Mittel bleiben und es müssen höchste Erwartungen an die fachliche und politische Umsetzung einer solchen Maßnahme gerichtet werden. Dazu gehört eine Kommunikationsstrategie der Behörden, die für alle Beteiligten nachhaltig und wirksam Informationsgerechtigkeit und Handlungssicherheit herstellt und die die Bereitschaft der Familien zum Mittragen von Maßnahmen wirksam fördert. Darüber hinaus müssen die Bedingungen dafür hergestellt werden, dass Einrichtungen und Eltern vertrauensvoll zusammenarbeiten können. Insbesondere die Übertragung der Bewilligung von Betreuungszeiten an die Einrichtungen stört das vertrauensvolle Miteinander zwischen Einrichtungen und Familien, bis hin zu schweren Kompetenzüberschreitungen im Einzelfall (vgl. oben 3). Nach §6 KiFöG-MV entscheiden die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe über den Betreuungsumfang.

Insgesamt sehen wir dringenden Handlungsbedarf darin, langfristige Strategien zum Pandemieschutz in Einrichtungen zu ergreifen, auch um die Schließung von Einrichtungen als härtestes Mittel nach Möglichkeit zu vermeiden. Dazu gehören:

  • belastbare, regelmäßig aktualisierte und öffentlich verfügbare Zahlen zum Pandemiegeschehen in Rostocker Kitas
  • der flächendeckende Einsatz von technischen Entlüftungssystemen, deren wirksamer Beitrag zum Infektionsschutz und deren ökonomisch nachhaltiger Einsatz sehr gut belegt ist
  • die Abkehr von den 7-Tages-Inzidenzen hin zu einer 7-Tages-Positivrate (Verhältnis positiver Tests zur Gesamtzahl der durchgeführten Tests) unter Einbeziehung der negativen Testergebnisse als Entscheidungsgrundlage für pandemiebedingte Einschränkungen
  • die wirksame Umsetzung einer freiwilligen Teststrategie an Kitas, die auch Eltern und Angehörige einbezieht und deren Akzeptanz durch die Kommunikation und Berücksichtigung von Positivraten zusätzlich gefördert wird
  • die Intensivierung begleitender Maßnahmen und Programme zur Gesundheitsförderung für Kita-Kinder und -Belegschaften.

Sämtliche dieser Maßnahmen könnten wirksam und nachhaltig dazu beitragen, das Pandemiegeschehen in Rostocker Kitas besser einzuschätzen und die Entstehung von Infektionsschwerpunkten einzugrenzen. Wir fordern die politisch entscheidenden Stellen zur Prüfung und Umsetzung dieser Maßnahmen auf.

Der Vorstand des Kita-Stadtelternrates Rostock

Die 2. Stellungnahme des KSER zur aktuellen Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen ist heute an unsere Medienvertreter, alle Bürgerschaftsvertretungen Rostocks und den Vorsitz des Jugendhilfeausschusses gesendet worden. Die Stellungnahme kann hier nochmal als pdf angesehen werden (link) .

Verschärfung der Regeln für Notfallbetreuung

Mit der 8. Änderung der Verordnung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen (link) wird neben der Erklärung zur Unabkömmlichkeit (link) EINES Elternteils nun auch ein Arbeitszeitnachweis (link) des ANDEREN Ekternteils zwingend erforderlich. "Hierbei handelt es sich NICHT um eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung. Es bleibt weiter als Vorraussetzung, dass mindestens EINE Person im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist (nach § 2 Absatz 10 der Corona-KiföVO M-V (link) )."

Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass wenn sich ein Elternteil in Elterzeit befindet, Kinder nicht in die Einrichtung gebracht werden dürfen.

"Nur in besonderen Härtefällen" können sich Eltern an die Sachbearbeiterinnen der Antragsbearbeitung für Berechtigungsscheine ihrer Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege wenden bzw. an die Email-Adressen kita@rostock.de und kindertagespflege@rostock.de.