Kita-Stadtelternrat-Rostock

Stufenplan regelt Kitabetrieb

Ab Montag, den 22. Februar 2021, können Kinder wieder regulär in die Kita gehen. Allerdings nur nach Vorgabe des sog. Stufenplanes der Landesregierung, der sich nach den aktuellen Inzidenzien der Städte bzw. Landkreise richtet.

2021 02 Corona%20Stufenplan

Weitere Informationen dazu:

Kinderkrankentage für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, können jetzt beantragt werden

Bereits angekündigt, ist es nun auch gesetzlich verankert: Die Kinderkrankentage werden verdoppelt, und zwar für die Zeiten, in denen Elternteile ihre Kinder zu Hause betreuen (von 10 auf 20 für Alleinerziehende, von 20 auf 40 für beide Eltern pro Jahr, rückwirkend zum 5. Januar 2021). Klar ist nun auch, wie diese Kinderkrankentage beansprucht werden können. Dazu genügt eine Meldung beim Arbeitgeber, dass man aufgrund der Betreuung der Kinder (und nicht wegen Erkrankung!) zu Hause bleiben wird. Anschließend muss ein Formular bei der Krankenkasse eingereicht werden. Wichtig: Informiert Euch vorher bei eurer Krankenkasse, wie sie das handhaben und welche Unterlagen sie ggf. noch benötigen. Einige wollen noch eine Bestätigung der Schule oder der Kita haben, dass diese ihr Kind auf Grund der aktuellen Enpfehlung der Landesregierung nicht in die Einrichtung bringen. Weitere Infos dazu gibt es hier

Nachtrag: Stellungnahme

Liebe Eltern, nach Rücksprache mit dem Sozialministerium gibt es folgende Stellungnahme von uns:

  1. Der Rechtsanspruch auf Betreuung ist auch ab dem 11.01.2021 bis auf Weiteres voll intakt. Ministerin Drese führt dazu aktuell aus: “Diese Schutzphase beinhaltet, dass unsere Kitas und Tagespflegestellen geöffnet sind und die bestehenden Gruppenstrukturen beibehalten werden. Wir bitten aber alle Eltern dieses Angebot nur in Anspruch zu nehmen, wenn es beruflich gar nicht anders geht und keine Möglichkeit besteht, ihre Kinder zu Hause zu betreuen”. (Pressemitteilung des SozMin M-V, 06.01.21)

  2. Das ab dem 11.01. notwendige Anmeldeformular gibt den Einrichtungen keinerlei Handhabe, Betreuung zu verweigern. Das Dokument hat ausschließlich die Funktion, die Eltern zum Nachdenken darüber zu motivieren, ob und wie umfangreich sie gegenwärtig Betreuung in Anspruch nehmen wollen. Die auf dem Dokument verlangten Gründe sollen ausdrücklich nicht ausgeführt werden und müssen gegenüber der Kita auch nicht vertreten werden. Wird die Anmeldung mit dem Dokument vorgenommen, ist Betreuung zu gewähren. Eine Abweisung von Kindern ist bei Einhaltung aller sonst geltenden Vorgaben (etwa bei Erkrankung eines Kindes, sowie die Gesundheitserklärung vom 15.12.2020, die beim ersten Besuch der Kita in 2021 vorzulegen ist) nicht zulässig.

  3. Als Kita-Stadtelternrat unterstützen wir ausdrücklich den Appell, die Betreuung der Kinder in den KiTas und bei Tagespflegeeltern auf das aller Notwendigste zu reduzieren und alle Möglichkeiten einer verantwortlichen Betreuung zu Hause auszuschöpfen.

  4. Zugleich betonen wir, dass alle Familien, die jetzt ihre Kinder freiwillig zu Hause betreuen, einen erheblichen zusätzlichen Beitrag zum Schutz der Einrichtungen und der Gesellschaft leisten, der für alle Familien mit zum Teil schweren Belastungen verbunden ist. Wir setzen uns auf unterschiedlichen Ebenen für die Unterstützung dieser Familien ein und stehen als Ansprechpersonen zu Verfügung.

  5. Insbesondere setzen wir uns dafür ein, dass Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, spürbar von den Verpflegungskosten entlastet werden. Erste Träger haben dafür bereits vorbildliche Maßnahmen ergriffen.

  6. Wichtige Informationen zu den gegenwärtigen Regelungen gibt es über das Corona FAQ der Landesregierung: https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs/ Weitere Infos bietet das Sozialministerium M-V: https://www.regierung-mv.de/.../Kindertagesf%C3%B6rderung/

  7. Zusätzlich können Fragen, auch speziell zum Thema KiTa über die Corona Hotline des Landes gestellt werden: https://www.regierung-mv.de/corona/Hotline-Corona/

Die Stellungnahme als PDF

Besuch der Schule und der Kita nur noch mit Selbsterklärung der Eltern möglich

Mit der neuen Landesverordnung, die am Sonntag, den 10. Januar, in Kraft tritt, werden Eltern noch einmal nachdrücklich gebeten, vom Präsenzunterricht in der Schule für die Klassen 1 bis 6 und der Betreuung an der Kita nur im Notfall Gebrauch zu machen. Der Besuch der Schule und des Kindergartens ist jetzt nur noch mit einer Gesundheitsbestätigung und einer Selbsterklärung möglich.

Selbsterklärung für den Besuch einer Kindertagesstätte ab dem 11. Januar 2021

Selbsterklärung für den Besuch der Grundshcule bzw. der Klassen 5 und 6 ab dem 11. Januar 2021

Solltet ihr Probleme mit der Gewährung von Betreuungszeiten in Eurer Kita haben, wendet Euch bitte an Euren Elternrat und gemeinsam an die Kita-Leitung. Wir fordern in der Zwischenzeit bei dem Sozialministerium und dem Landesbürgerbeauftragten eine Präzision zu den Gründen, um willkürlichen Entscheidungen vorzubeugen und sicherzustellen, dass die Eltern, die wirklich Betreuung benötigen, diese auch erhalten. Zudem erkundigen wir, ob es rechtlich überhaupt gestattet ist, Gründe zu erheben.