Kita-Stadtelternrat-Rostock

Gemeinsame Stellungnahme mit dem Kita-ER-MSE zur geplanten Kifög-Novelle

Zusammen mit dem Kita-Elternrat Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (link) hat der Kita Stadtelternrat Rostock eine Kommentierung des Entwurfes zur geplanten Novellierung des Kindertagesförderungsgesetztes (Kifög M-V) unterzeichnet. Die Stellungnahme wird dem Ministerium für Kindertagesförderung und frühkindliche Bildung (Referat IX 220) zugestellt werden.

Wir freuen uns über die Einbeziehung in die geplanten Änderungen und begrüßen die Ansätze und die Absichten des derzeitigen Gesetzesentwurfes.

Jedoch gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf sei es in der Formulierung zur Stärkung der Rechte der Eltern und Elternvertretungen, zur Sicherung der Qualität und Qualitätsentwicklung an Kindertageseinrichtungen sowie eine einheitliche und transparente Bemessung des pädagogischen Personals um gesetzliche und fachliche Anforderungen in einer Einrichtung abdecken zu können.

Die Stellungnahme umfasst eine detailierte Kommentierung, sowie zahlreiche Darstellungen der "gelebten Praxis" entsprechend der einzelnen Paragraphen des Gesetzesentwurfs zur geplanten Kifög-Novelle.

Das gesamte Dokument kann hier: (link) eingesehen werden.

Nächste Mitgliederversammlung am 5.3.2019

Es ist wieder soweit. Wir treffen uns am Dienstag den 5.März 2019 um 18:00 Uhr in der Europäischen Fachhochschule in der Werftstr. 5, Rostock im Raum 1.30.

Zum Flyer gehts hier lang: (link).

Interessierte Eltern sowie alle Elternvertretungen aus Kita, Hort und Tagespflege sind herzlich willkommen zum Austausch, Mitdiskutieren und Mitentscheiden.

Infoabend zum Thema „Leben mit Epilepsie"

Am 25.02.19 findet in der Kinderklinik ein Infoabend zum Thema „Leben mit Epilepsie“ statt (link). Ab 18:00 Uhr wird es während der Veranstaltung unter anderem auch um den Umgang mit betroffenen Kindern in Kitas und Schulen und die Verabreichung von Notfallmedikamenten gehen.

Hier geht es zum Aushang: (link).

Einen Flyer mit Wegbeschreibung gibt es hier: (link) und hier: (link).

Gesund ja, aber nicht nur mittags

von Katarina Sass

Gesundes Essen in der Kita ist ein Dauerthema. Auch der Kita-Stadtelternrat hat sich bereits damit beschäftigt. Was unsere Kinder essen, soll möglichst gesund, ausgewogen und abwechslungsreich sein. Die Politik hat dies längst erkannt.

Eines von vielen Gütesiegeln ist das „Fit-Kid“-Zertifikat (link), das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf deren Internetseiten angepriesen wird. Es bekommt die Kita, die Schule, der Träger, die die üblichen Angebote macht und besonders innovativ ist. Von allen Bundesländern liegt Mecklenburg-Vorpommern an dritter Stelle, was die Häufigkeit betrifft (von allen, die sich mit einer Veröffentlichung auf der Internetseite einverstanden erklärt haben). 24 Einrichtungen und Träger haben sich hierzulande zertifizieren lassen, davon liegt der überwiegende Teil zwischen Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Was das Zertifikat besonders macht ist, dass es das Kriterium „Umgang mit Süßigkeiten oder Verpflegung bei Festen“ aufgenommen hat. Das ist ein nicht zu unterschätzender Qualitätsstandard.

In Rostock wurde das Zertifikat bislang nur ein Mal vergeben – an einen Caterer. Das Unternehmen „Natürlich essen MV“ UG bietet all ihren Kunden gesunde Mahlzeiten an. Der Caterer bekommt das Siegel sicherlich ausschließlich für seine Angebote zur Frühstücks- und Mittagszeit. Was außerhalb dieser Mahlzeiten geschieht, liegt nicht im Einflussbereich des zertifizierten Caterers. Doch was nützt das gesündeste Mittag des Landes, wenn der Kitaträger die Augen verschließt vor den vielen Ausnahmen? Wie zum Beispiel zum Fasching, an Sommer- und Weihnachtsfesten, an Geburtstagen? Es gibt Kitas, da ist es üblich, dass zu Festen die Popcornmaschine angeworfen wird, an denen es Gummibärchen en masse gibt und Eltern zum Geburtstag ihrer Sprösslinge Schokolade und Kuchen mitbringen. Und die Reste der Süßigkeitenberge vom Familenfest vom Wochenende oder vom Besuch der Oma werden Montags zum Verteilen in die Kita mitgebracht.

Jedes Jahr kommt die Zahnputzschwester und / oder die Zahnputzfee in die Kindergärten. Trotz dieser Kontrollmaßnahmen haben 12,3% von 8241 untersuchten dreijährigen Kindern in MV behandlungsbedürftige Zähne. 80% dieser Gebisse sind laut Studie zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht saniert. Bei den Kindern der ersten Klasse liegt der Anteil an kariösen Zähnen über dem Durchschnitt (Studie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V.: (link)).

Da sind nicht nur die Eltern hinsichtlich einer ausgewogenen Ernährung und der Zahnpflege gefragt, sondern auch die Pädagogen.

"Deutsche Kinderhilfe spezial" - die neue Broschüre ist da!

Unter dem Motto „Bildung ist MEHR wert! Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ ist das neue Magazin "Deutsche Kinderhilfe spezial" erschienen.

Das Magazin berichtet mit interessanten Artikeln, Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundes- politik sowie Beiträgen namhafter Expertinnen und Experten über aktuelle bildungspolitische Fragen, Probleme und Herausforderungen. Themen wie Chancengleichheit, Digitalisierung, kulturelle Vielfalt, Inklusion oder Radikalisierung aber auch die Personalsituation und -entwicklung an Kitas und Schulen stehen dabei im Fokus der Artikel.

Das Bildungsmagazin informiert kompakt und kompetent über die Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sowie über beispielhafte Projekte. Es soll zum Nachdenken anregen und Diskussionen anstoßen.

Das Magazin kann hier (link) elektronisch heruntergeladen werden.

Bei Interesse und Bedarf können auch gerne - unentgeltlich - Exemplare der Print-Version bei Frau Yade Lütz unter luetz@kindervertreter.de angefordern werden.

Viel Spaß beim Lesen!