Kita-Stadtelternrat-Rostock

Stellungnahme des Kita-Landeselternrates

Der Kita-Landeselternrat sieht erhebliche Mängel bei der ausgeweiteten Covid-19 Teststrategie in Kitas und fordert umgehende Nachbesserungen

1. Änderungen ohne ausreichende Vorlaufzeit belasten Familien und Kitas stark

Die Landesregierung hat mit Wirkung zum 12.04.2021 eine Ausweitung der Covid-19 Teststrategie für Kitas und Tagespflegestellen beschlossen . Dazu gehört die Einführung verpflichtender PCR-oder vergleichbarer Tests auch bei leichten respiratorischen Symptomen, wie z.B. Schnupfen. Diese Tests können nur durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt werden und erfordern eine Analyse im Labor. Bis das Testergebnis vorliegt und ärztlich attestiert wurde, müssen die Kinder zu Hause bleiben, mit entsprechenden Folgen für die Organisation des Familienalltags und der beruflichen Verpflichtungen vieler Eltern. Kurzfristige Arbeitsausfälle müssen kompensiert werden, Verpflichtungen und Zusagen im Familienalltag stehen ohne Vorlaufzeit zur Disposition. Belastungen für Familien und Einrichtungen sind in einer Pandemiestuation kaum zu vermeiden. Sie können aber gemindert werden, u.a. durch die langfristige Vorbereitung und Kommunikation von Strategien und notwendigen Informationen. Über die Ausweitung des Testgeschehens im Kitabereich wird im politischen Raum sowie in unterschiedlichen Fachkontexten seit Monaten ausführlich gesprochen. Der Kita-Landeselternrat M-V ist daher in einem Höchstmaß irritiert, dass die Umsetzung solcher Strategien dann trotzdem ohne Vorlaufzeit, über das Wochenende erfolgt. Viele Eltern werden bis zum 12.04. nicht ausreichend informiert sein und kurzfristig in den Kitas abgewiesen werden müssen. Wir kritisieren dieses kurzfristige Vorgehen und weisen mit Nachdruck darauf hin, dass dies die Akzeptanz der Maßnahmen und die Einsatzbereitschaft in den Familien sowie in den Einrichtungen nachhaltig belastet.

2. Unklarheiten bei Durchführung und Testinfrastruktur

Die neue Teststrategie wird das Aufkommen an PCR-oder vergleichbaren Tests vermutlich signifikant vergrößern. Wir bezweifeln, dass die verfügbare Testinfrastruktur dieses Aufkommen kurzfristig abdecken kann. Ein Ansturm auf die Kinderarztpraxen und damit verbundene Terminengpässe werden die Folge sein. Darüber hinaus bietet nicht jede hausärztliche Praxis solche Tests an. Auch eine kurzfristige Erweiterung der Kapazitäten in zentralen Testzentren ist im Rahmen der Informationen der Landesregierung nicht thematisiert worden. Wir gehen daher davon aus, dass insbesondere in der Anfangsphase nicht alle Betroffenen unmittelbar und schnell mit entsprechenden Tests versorgt werden können. Auch dieses Risiko hätte durch eine langfristige Vorbereitung der Teststrategie minimiert werden können. Ein rechtzeitiger Ausbau von Testkapazitäten hat zudem Auswirkungen auf die Schnelligkeit der Bearbeitung. Jeder Tag des Wartens auf ein Ergebnis ist ein zusätzlicher Tag mit Arbeitsausfällen und Belastungen für Familien. Insbesondere Kleinkinder haben unter Bedingungen mit stark wechselnder Witterung und damit verbundenen hohen Temperaturunterschieden regelmäßig akute, unspezifische respiratorische Symptome, die nicht selten über längere Zeiträume beobachtet werden können. Wir bezweifeln, dass derartige Symptome jederzeit den Ausschluss aus der Einrichtung und die Durchführung eines Tests rechtfertigen und dass dies von Personen ohne medizinische Fachkenntnisse entschieden werden kann. Mindestens sollte vor der Durchführung eines Tests - wie bisher auch - die Einschätzung zur Indikation eines Tests durch eine Kinderärztin erfolgen. Im Zweifel muss nach ärztlicher Abklärung auch ohne Test eine Wiederzulassung zum Besuch einer Kita möglich sein.

3. Belastungen für Kinder minimieren - Alternative Strategien einbeziehen

Das Wohl der Kinder ist ein komplexes, in Deutschland fest verankertes Rechtsgut , das weit mehr als allein den Gesundheitsschutz umfasst und bei allen Maßnahmen, die das Leben der Kinder beeinflussen, zu berücksichtigen ist. Die Durchführung der o.g. Teststrategie stellt insbesondere auch für die Kinder einen erheblichen organisationalen und psychosozialen Stress dar. Es gibt Kinder, die vor der Durchführung eines Abstrich-Tests Angst haben, insbesondere, wenn die Umgebung den Kindern z.B. in einem Testzentrum oder einer fremden Arztpraxis nicht vertraut ist. Manche Kinder erleben den notwendigen Abstrich als belastende Überschreitung ihrer körperlichen Grenzen. Auch die ständige Ungewissheit über den Ausschluss aus dem Kitaalltag oder der ständige Wechsel zwischen An-und Abwesenheit in den Einrichtungen kann viele Kinder erheblich belasten. Es ist daher mindestens klärungsbedürftig, ob durch weniger aufwendige Teststrategien die Belastungen für die Kinder deutlich gemindert werden können, ohne dabei die Ziele des Gesundheitsschutzes außer Acht zu lassen. Im Rahmen der jetzigen Teststrategie ist außerdem weitgehend ungeklärt, wie Kinder zu berücksichtigen sind, die aus körperlichen und/oder psychischen Gründen nicht an einem Covid-19 Test teilnehmen können, bzw. die aufgrund besonderer körperlicher Dispositionen chronische respiratorische Symptomatiken aufweisen. Dies betrifft ggf. Kinder mit besonderen Förderbedarfen. Hier fordern wir die Entwicklung von Konzepten, die diese Kinder vor ungerechtfertigten Benachteiligungen nachhaltig und wirksam schützen.

4. Mangelnder Ausbau flankierender Maßnahmen

Darüber hinaus beklagen wir das Fehlen langfristiger begleitender Maßnahmen zum Gesundheitsschutz in den Einrichtungen. Warum etwa wurde nicht längst eine Strategie zum freiwilligen Testen für Kita-Kinder entwickelt? Ein solcher Vorlauf hätte einen Beitrag zur Entwicklung von Routinen und Verfahrensabläufen leisten können, die jetzt fehlen. Zugleich fehlen in Kitas nach wie vor flächendeckende Maßnahmen zur technisch verbesserten Be-und Entlüftung von Räumen. Eine niedrige CO2-Last von maximal 1000 ppm in der Raumluft ist ein maßgebliches Hygienekriterium und ein zwingender Bestandteil der Infektionseindämmung. Der CO2-Wert ist ein Indikator für die Konzentration luftgetragener Erreger und kann mit Hilfe technischer Belüftungsanlagen konstant gehalten werden. Eine entsprechende Belüftung reduziert die Infektionsgefahr mit allen luftgetragenen Infektionskrankheiten. Sie ist zudem, anders als kurzfristige Tests, eine langfristige Vorkehrung zum Infektionsschutz. Außerdem braucht es mehr und gezielte Bemühungen zur Implementierung gesundheitsfördernder Konzepte, die dem Aufbau individueller Gesundheitsressourcen bei Kindern und Fachkräften insbesondere im Hinblick auf Infektionskrankheiten und den pandemiebedingten Belastungen dienen.

5. Die Forderungen des Kita-Landeselternrates

5.1 Die kurzfristige Einführung von Maßnahmen ohne, oder mit geringer Vorlaufzeit muss zukünftig auf das minimal Nötige reduziert werden. Strategien, die erkennbar langfristig von Bedeutung sein werden, müssen mit mehr Vorlaufzeit und belastbaren Informationen im Vorfeld entwickelt und kommuniziert werden:

5.2 Wir fordern die umgehende Rückkehr zu den vorher geltenden Maßnahmen, welche die Entscheidung zur Durchführung eines Tests in die Hände der Ärztinnen gelegt hat. Das Konfliktpotential in den Kindertagesstätten ist durch die neuerliche Verordnung immens gestiegen und wird nachhaltig die Beziehungen zwischen Eltern und Erzieherinnen stören. Dies kann nicht im Interesse der Landesregierung liegen.

5.3 Wir fordern die Implementierung gesundheitsfördernder Konzepte im Hinblick auf die Prävention einer Infektion bzw. eines schweren Krankheitsverlaufes. Zudem erwarten wir die Überprüfung der Belüftungssituation in Kitas sowie das Nachrüsten von technischen Be-und Entlüftungsanlagen. Beides muss nachhaltig durch Mittel der öffentlichen Hand gefördert werden.

5.4 Wir fordern insbesondere die Entwicklung von Konzepten und Strategien, die Kinder, welche aus objektiven Gründen nicht oder nicht in vollem Umfang an Maßnahmen zum Pandemieschutz teilnehmen können, nachhaltig und wirksam vor ungerechtfertigten Benachteiligungen schützen.

5.5 Wir erwarten eine Einbeziehung des Kita-Landeselternrates in die Beratungen der Landesregierung.

Der Kita-Landeselternrat Mecklenburg-Vorpommern

Stellungnahme als PDF

Testpflicht für Kita-Kinder mit Erkältungssymptomen

Aufgrund der gestiegenen Covid-19-Infektionszahlen bei der Altergruppe 0-5 Jahre dürfen Kinder, die Erkältungssymptome haben, ab Montag, den 12. April 2021, nicht mehr die Kita bzw. die Krippe besuchen, ohne einen negativen PCR-Testnachweis vom Kinderarzt erbracht zu haben. Erforderlich wird das bei Symptomen wie

  • Husten (außer chronisch bedingt)
  • Schnupfen (außer Allergiebedingt)
  • Halsschmerzen
  • Fieber (Hortkinder ab 38 Grad; Kleinkinder ab 38,5 Grad)
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Störung des Geruchs- und Geschmackssins
  • Durchfall oder
  • Erbrechen

Der Besuch ist möglich bei Nachweis des Negativergebnisses und bei "milder Symptomatik" (nicht weiter definiert). Eltern, die einen Test ablehnen, müssen ihr Kind mindestens sieben Tage zu Hause belassen.

Für den Besuch der Kita ist ab Montag, den 12. April 2021, ein neu zu bestätigendes Gesundheitszeugnis abzugeben (Formular Anlage 7). Alles weitere regelt das Rundschreiben der Landesregierung, das finden Sie hier

Anlage6 Flie%C3%9Fschema Kita

Stellungnahme zur Maskenpflicht in Kita und Hort

Der Kita-Stadtelternrat Rostock bezieht Stellung zur Mund-Nasenbedeckung für Kita- und Hortkinder:

1.) Versteckte Maskenpflicht durch Hortbetreuung in Schulgebäuden Die Verordnung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19/Übertragung von SARS-CoV-2 fordert das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) für Kinder im Hortbereich. Der KiTa-Stufen-Hygieneplan vom 22.02.2021 sieht eine Lockerung der Regelungen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen für Rostock vor. In den Schulen gilt die Maskenpflicht auf Grundlage der Zweiten Verordnung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID19/Übertragung von SARS-CoV-2.(1) Da die Hortbetreuung bei einigen Einrichtungen im Schulgebäude stattfindet, setzen mehrere Träger die Maskenpflicht auch während der Hortbetreuung durch, trotz geringer Inzidenzwerte. Andere Träger gestatten das Ablegen der Masken in der Hortzeit auch im Schulgebäude. Eine einheitliche Vorgabe, wie Horte mit der Maskenpflicht verfahren sollen, wenn die Hortbetreuung im Schulgebäude stattfindet, existiert nicht. Wir sehen hier eine Regelungslücke, die es zu schließen gilt.

2.) Gefährdungsbeurteilung zum Tragen von MBD bei Kindern erstellen Die MNB dient dem Schutz anderer im Falle einer eigenen symptomlosen SARS-CoV-2-Infektion und ist daher als persönliche Schutzausrüstung anzusehen. Für das Tragen von MNB sieht der Arbeitsschutz klare Tragezeitbegrenzungen und Pausenzeiten vor (DGUV Regel 112-190, S. 147 ff.), da ein unsachgemäßes Tragen von MNB zu Gesundheitsbeeinträchtigungen oder gar -schäden führen kann. Zudem ist eine individuelle, medizinische Gefährdungsbeurteilung vor dem Tragen einer MNB vorgeschrieben (§§ 5, 6 ArbSchG und § 3 ArbStättV). Diese Arbeitsschutzregeln sind nur für Erwachsene gültig. Kinder besitzen nachweislich eine höhere Atemfrequenz als Erwachsene, wodurch die MNB deutlich mehr beansprucht wird und die Kinder häufiger gegen den erhöhten Atemwiderstand der MNB anatmen müssen (Koletzko, 2013). Die Evidenzlage zu den Kurz- und Langzeitfolgen beim Tragen von MNB durch Kinder ist ungenügend. Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung ist somit nicht möglich, obgleich die Kinder einer besonders schützenswerten Bevölkerungsgruppe angehören. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf.

1 https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Blickpunkte/Coronavirus/Coronavirus-%E2%80%93-Informationen-f%C3%BCr-schule/Allgemeinverf%C3%BCgung/

3.) Begleiterscheinungen beim Tragen von MBD durch Kinder beachten Konkrete, einheitliche Konzepte zum Umsetzen der Maskenpflicht für Kinder unter Einhaltung von Pausen- und Wechselzeiten der MNB sowie Rückzugsräumen für Kinder, die sich unter Maske unwohl fühlen, fehlen. Dabei zeigte eine erste Studie aus Deutschland ernstzunehmenden Nebenerscheinungen beim Tragen von MNB durch Kinder wie Konzentrationsschwäche (50%), Kopfschmerzen (53%) und Lernschwächen (38%) (Schwarz, Jenetzky & Krafft et al., 2021). Zudem wurden emotionale Erscheinungen wie Gereiztheit (60%), Unwohlsein (42%) und Benommenheit bzw. Müdigkeit (37%) berichtet (Schwarz, Jenetzky & Krafft et al., 2021). Auch Dermatiden können auftreten und als Nährboden für Bakterien dienen (Spitzer, 2020). Zudem behindert das Tragen von MNB die Kommunikation, da mimische Gesten beinahe vollständig verdeckt werden und die Sprechlautstärke gedämpft wird (Spitzer, 2020). Dies kann zu Missverständnissen und Konflikten führen sowie das Erlernen und Deuten von Mimik für unsere Kinder erschweren (ebenda). Auf Dauer kann eine reduzierte Sozialkompetenz unserer Kinder die Folge sein. Eine Verhältnismäßigkeit des Tragens einer MNB ist somit iterativ zu prüfen.

4.) Konzepte zum Einhalten von Tragepausen und Hygiene erarbeiten Das Tragen einer MNB ist ein elementarer Bestandteil des Pandemieschutzes. Daher fordern wir einheitliche, für die Kindertageseinrichtungen verbindliche Konzepte für das Tragen von MNB durch Kinder. Diese Konzepte sollten an den Arbeitsschutzvorgaben (DGUV Regel 112-190, S. 147 ff. & §§ 5, 6 ArbSchG und § 3 ArbStättV) für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes orientiert, jedoch an die vulnerable Gruppe der Kinder angepasst sein. Die DGUV sieht ein Ablegen der MNB in den Schulpausen sowie eine 15-30-minütige Tragepause nach maximal dreistündigem Tragen (trotz Kurzpausen) vor (DGUV, 2021). Die empfohlene Tragedauer liegt bei zwei Stunden (ebenda). Da im Hortbetrieb keine Pausenzeiten wie in der Schulzeit verankert sind und die Kinder oftmals länger als die maximale Tragedauer den Hort besuchen, bedarf es hier eindeutiger Regelungen. Auf Nachfrage liegen in mehreren Einrichtungen keine Konzepte vor. Auch das Wechseln der MNB am Ende der maximalen Tragedauer sollte kontrolliert und durchgesetzt werden, da die Masken im Tagesverlauf Feuchtigkeit aufnehmen und somit Nährboden für Bakterien und Viren sind. Prinzipiell wird das Tragen einer MNB von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (2021) im Grundschulalter nicht empfohlen.

5.) Das Kind in den Mittelpunkt stellen: „Do-No-Harm“ Neben der Umsetzung von verbindlichen, einheitlichen Konzepten zum Tragen einer MNB in KiTas, ist die Beachtung des „Do-No-Harm-Prinzips“, welches in den UN-Kinderrechten Art. 3, Abs. 1 begründet ist, bei der Maskenpflicht zwingend zu beachten. Dies beinhaltet auch, dass Kinder aktiv von den betreuenden Personen dazu aufgefordert werden, Beschwerden mit dem Tragen der Maske zu kommunizieren. Außerdem ist eine besondere Sensibilität hinsichtlich des Wohlbefindens der Kinder durch das Betreuungspersonals erforderlich, um im Bedarfsfall individuelle Lösungen zu finden. Andernfalls würde ich wie folgt formulieren: Jede Ausübung von Druck auf die Kinder ist zu vermeiden. Kommt es zu Trageverweigerung, steht die Klärung der Gründe und das kindgerechte Erarbeiten tragfähiger Lösungen zu Gebote. Zudem sei darauf hingewiesen, dass das Tragen von MNB nur erforderlich ist, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann (DGUV, 2021). Die Notwendigkeit für das Tragen von MBD ist somit iterativ und situationsabhängig zu prüfen und festzulegen.

6.) Unsere Forderungen Zusammenfassend fordern wir somit folgende Punkte:

1) Klärung der Maskenpflicht im Falle der Hortbetreuung im Schulgebäude 2) Wissenschaftlich begründete und individuelle Gefährdungsbeurteilung für das Tragen von MNB von Kindern auf psycho-sozialer und physiologischer Ebene 3) Klare, einheitliche Konzepte zum Tragen und Wechseln der Masken unter Tragezeitregelungen der DGUV jedoch mit Anpassung an die körperlichen Voraussetzungen unserer Kinder 4) Einbettung und Betonung des Do-No-Harm-Prinzips beim Tragen der MNB durch unsere Kinder 5) Iterative Prüfung der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit einer Maskenpflicht für unsere Kinder Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir das Tragen der Masken nicht grundsätzlich in Frage stellen, sondern lediglich an einer kind-zentrierten Umsetzung interessiert sind. Der Vorstand des Kita-Stadtelternrates Rostock

Literaturverzeichnis: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (2021). FAQs: Maske, Kinder und Coronavirus. Abgerufen am 24.02.2021 unter https://www.dgkj.de/fachinformationen-der-kinder-und-jugendmedizin-zum-corona-virus/faqs-maske-kinder-und-coronavirus Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). SARS-CoV-2 Schutzstandard für Schulen / FAQs. Abgerufen am 20.02.2021 unter https://www.dguv.de/corona-bildung/schulen/faq/index.jsp Koletzko, B. (2013). Kinder- und Jugendmedizin (14. Auflage). Heidelberg: Springer Medizin Verlag Schwarz, S., Jenetzky, E., Krafft, H. & Martin, David (2021). Corona children studies: „Co-Ki“: First results of a Germany-wide registry on mouth and nose covering (mask) in children. DOI: https://doi.org.10.21203/rs.3.rs-124394/v2 Spitzer, M. (2020). Masked education? The benefits and burdens of wearing face masks in schools during the current Corona pandemic. DOI: 10.1016/j.tine.2020.100138

Stellungnahme als PDF

Der Kita-Stadtelternrat Rostock

Stufenplan regelt Kitabetrieb

Ab Montag, den 22. Februar 2021, können Kinder wieder regulär in die Kita gehen. Allerdings nur nach Vorgabe des sog. Stufenplanes der Landesregierung, der sich nach den aktuellen Inzidenzien der Städte bzw. Landkreise richtet.

2021 02 Corona%20Stufenplan

Weitere Informationen dazu: