Kita-Stadtelternrat-Rostock

Dokumente

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zum Thema Impfpflicht

Am 4. Juni ging es in der Mitgliederversammlung ganz um das Thema Impfpflicht. Wobei das Impfen selber eine individuelle Entscheidung ist, haben wir uns mit den rechtlichen Konsequenzen einer Impfpflicht beschäftigt. Die Präsentation zur Diskussion gibt es hier (link) nochmal zum Nachlesen. Weitere Informationen zum Thema kann man am Ende der Präsentation im Quellenverzeichnis finden.

Einig waren wir uns am Ende darin, dass die Debatte mit vielen Ängsten und Unsicherheiten einher geht und es mehr faktenbasierte Aufklärung geben sollte für Eltern und Familien, um eine eigene Entscheidung treffen zu können. Aber auch Ärzte sollten besser geschult werden, um ihre Patienten gut und ausführlich beraten zu können.

Noch ist die Impfpflicht nicht gesetzlich verankert. Erst am Freitag den 28.06 wurden die gesammelten Unterschriften einer Petition der Ärtzegemeinsschaft für individuelles Impfen an das Gesundheitsministerium übergeben: (link).

Auch der Ethikrat hat zu diesem Thema am 27.06 Stellung bezogen, nachzulesen hier: (link).

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Was wollen die Parteien für unsere Kinder erreichen?

Nun ist auch unsere Zusammenfassung der Umfrageergebnisse fertig geworden. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme fast aller Parteien, Bündnisse und OB-KandidatInnen. Aus den 10 Antwortbögen mit insgesamt 90 Einzelantworten haben wir eine Auswertung zusammengefasst. Die Zusammenfassung giebt es hier (link) zu lesen. Die Originalbögen sind bereits vor einigen Tagen in einem früheren Post erschienen und können auch einzelnd nachgelesen werden.

Wir freuen uns, wenn die Ergebnisse, deren Diskussion Eltern, Träger und Politik auch über die Wahl hinaus begleiten soll, fleißig beworben und verbreitet werden. Mit dem Flyer (link) lässt sich leicht ein Hinweis auf die Umfrageergebnisse kommunizieren, teilen und aushängen.

Und egal welche/r KandidatIn oder welche Partei euch am Ende am meisten überzeugt, am Sonntag habt ihr die Wahl und könnt entscheiden! Nutzt sie!

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Umfrage zur Kommunalwahl am Sonntag den 26.Mai

Es ist soweit: am Sonntag wird in Rostock gewählt. Und diesmal wird gleich dreimal abgestimmt.

Wahl des Europaparlaments

Wahl der Rostocker Bürgerschaft und

Wahl des/der Rostocker Oberbürgermeisters/-meisterin.

Zumindest zu den letzten beiden Abstimmungen konnte der KSER eine Umfrage machen an die zur Wahl stehenden Partein und die OB-Kanditaten/in zum Thema Kinderbetreuung in Rostock. Anbei listen wir nun die Orginalantworten der Rückmeldungen, die wir erhalten haben.

Bündnis 90 die Grünen und OB Kandidat Uwe Flachsmeyer (link)

CDU und OB Kandidat Claus Ruhe Madsen (link)

FDP (link)

Freie Wähler (link)

Freier OB Kandidat Edgar Schulze (link)

Freier OB Kandidat Tom Reimer (link)

Linke und OB Kandidat Steffen Bockhahn (link)

Rostocker Bund und OB Kandidatin Sybille Bachmann (link)

SPD und OB Kandidat Dr. Chris Müller (link)

UFR und OB Kandidat Dirk Zierau (link)

Wir bedanken uns bei allen Rückmeldungen und Anworten!

Clause

Gemeinsame Stellungnahme mit dem Kita-ER-MSE zur geplanten Kifög-Novelle

Zusammen mit dem Kita-Elternrat Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (link) hat der Kita Stadtelternrat Rostock eine Kommentierung des Entwurfes zur geplanten Novellierung des Kindertagesförderungsgesetztes (Kifög M-V) unterzeichnet. Die Stellungnahme wird dem Ministerium für Kindertagesförderung und frühkindliche Bildung (Referat IX 220) zugestellt werden.

Wir freuen uns über die Einbeziehung in die geplanten Änderungen und begrüßen die Ansätze und die Absichten des derzeitigen Gesetzesentwurfes.

Jedoch gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf sei es in der Formulierung zur Stärkung der Rechte der Eltern und Elternvertretungen, zur Sicherung der Qualität und Qualitätsentwicklung an Kindertageseinrichtungen sowie eine einheitliche und transparente Bemessung des pädagogischen Personals um gesetzliche und fachliche Anforderungen in einer Einrichtung abdecken zu können.

Die Stellungnahme umfasst eine detailierte Kommentierung, sowie zahlreiche Darstellungen der "gelebten Praxis" entsprechend der einzelnen Paragraphen des Gesetzesentwurfs zur geplanten Kifög-Novelle.

Das gesamte Dokument kann hier: (link) eingesehen werden.

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Gesund ja, aber nicht nur mittags

von Katarina Sass

Gesundes Essen in der Kita ist ein Dauerthema. Auch der Kita-Stadtelternrat hat sich bereits damit beschäftigt. Was unsere Kinder essen, soll möglichst gesund, ausgewogen und abwechslungsreich sein. Die Politik hat dies längst erkannt.

Eines von vielen Gütesiegeln ist das „Fit-Kid“-Zertifikat (link), das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf deren Internetseiten angepriesen wird. Es bekommt die Kita, die Schule, der Träger, die die üblichen Angebote macht und besonders innovativ ist. Von allen Bundesländern liegt Mecklenburg-Vorpommern an dritter Stelle, was die Häufigkeit betrifft (von allen, die sich mit einer Veröffentlichung auf der Internetseite einverstanden erklärt haben). 24 Einrichtungen und Träger haben sich hierzulande zertifizieren lassen, davon liegt der überwiegende Teil zwischen Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Was das Zertifikat besonders macht ist, dass es das Kriterium „Umgang mit Süßigkeiten oder Verpflegung bei Festen“ aufgenommen hat. Das ist ein nicht zu unterschätzender Qualitätsstandard.

In Rostock wurde das Zertifikat bislang nur ein Mal vergeben – an einen Caterer. Das Unternehmen „Natürlich essen MV“ UG bietet all ihren Kunden gesunde Mahlzeiten an. Der Caterer bekommt das Siegel sicherlich ausschließlich für seine Angebote zur Frühstücks- und Mittagszeit. Was außerhalb dieser Mahlzeiten geschieht, liegt nicht im Einflussbereich des zertifizierten Caterers. Doch was nützt das gesündeste Mittag des Landes, wenn der Kitaträger die Augen verschließt vor den vielen Ausnahmen? Wie zum Beispiel zum Fasching, an Sommer- und Weihnachtsfesten, an Geburtstagen? Es gibt Kitas, da ist es üblich, dass zu Festen die Popcornmaschine angeworfen wird, an denen es Gummibärchen en masse gibt und Eltern zum Geburtstag ihrer Sprösslinge Schokolade und Kuchen mitbringen. Und die Reste der Süßigkeitenberge vom Familenfest vom Wochenende oder vom Besuch der Oma werden Montags zum Verteilen in die Kita mitgebracht.

Jedes Jahr kommt die Zahnputzschwester und / oder die Zahnputzfee in die Kindergärten. Trotz dieser Kontrollmaßnahmen haben 12,3% von 8241 untersuchten dreijährigen Kindern in MV behandlungsbedürftige Zähne. 80% dieser Gebisse sind laut Studie zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht saniert. Bei den Kindern der ersten Klasse liegt der Anteil an kariösen Zähnen über dem Durchschnitt (Studie der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V.: (link)).

Da sind nicht nur die Eltern hinsichtlich einer ausgewogenen Ernährung und der Zahnpflege gefragt, sondern auch die Pädagogen.